Ein Blinder führte zum Ziel

Dies ist eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Sie wurde zusammengefasst und gehalten von Bruder Abu Jamal. Da sie bereits im Internet die Runde machte, möchte ich sie nun auch mit euch teilen…

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Ein Blinder führte zum Ziel


Ich hatte noch nicht die 30 erreicht, da brachte meine Frau unseren Sohn zur Welt. Und ich kann mich nach wie vor an diese Nacht erinnern, die ich mit einigen Freunden im Wartezimmer verbrachte. Diese Nacht war voller leeres und unnutzes Gereden und Riba und meistens war ich derjenige, der die Anwesenden mit Witzen und Riba über die Menschen unterhielt. Und sie haben gelacht. In dieser Nacht haben wir besonders vie gelacht. Ich besaß die Gabe die Menschen besonders gut nachahmen zu können. So machte ich mich über den ein oder anderen lustig. In jener Nacht, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, spottete ich über einen Blinden, der durch den Markt ging. Ich stellte ihm ein Bein in den Weg , so dass er hinfiel. Er wusste nicht, was er sagen sollte und bewegte seinen Kopf nur hin und her. Daraufhin brach ich in schallendes Gelächter aus. So kam ich wie gewohnt spät nach hause und fand meine Frau wartend vor. Sie war in einem beklagenswerten Zustand und fragte mit zitternden Stimme:

Rachid, wo warst du?

Ich antwortete ironisch :

Auf dem Mars! Natürlich bei meinen Freunden!

Man hat ihr die Erschöpfung angesehen. Die Sprache erstickte sie fast.

Rachid, mir geht es sehr schlecht. Ich glaube meine Entbindung steht kurz bevor.

Daraufhin fiel eine leise Träne auf ihr Wange. Ich spürte, dass ich meine Frau vernachlässig hatte. Es wäre meine Pflicht gewesen mich um sie zu kümmern oder zumindest meine langen Nächte zu reduzieren, zumal sie im 9. Monat war!

So brachte ich sie auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus. Sie ging auf die Entbindungsstation, doch die Entbindung zog sich in die Länge und sie litt unter starken Schmerzen. So wartete ich geduldig auf die Entbindung, die sich als schwierig herausstellte. Ich wartete lange Zeit, bis ich müde wurde. So ging ich nach hause und hinterließ meine Nummer. Eine Stunde später klingelte das Telefon, und mir wurde die frohe Botschaft über die Geburt meines Sohnes mitgeteilt. Ich fuhr sofort ins Krankenhaus. Als ich nach dem Zimmer meiner Frau fragte, sagte mir das Pflegepersonal, dass die Frau Doktor mich erwartete. Ich schrie :

Frau Doktor, ich will meinen Sohn sehen.

Sie müssen erst zur Frau Doktor!

So ging ich zu ihr und sie begann, mir über Unglücke zu berichten und darüber, dass wir Muslime mit der Vorbestimmung zufrieden sein müssen. Daraufhin sagte sie:

Dein Sohn hat eine starke Behinderung an seinen Augen und möglicherweise ist er blind..

Ich senkte den Kopf und verkniff es mir, bestimmte Ausdrücke auszusprechen. Ich dachte an den blinden Mann, dem ich das Bein gestellt hatte und an die vielen Menschen, die mit mir gelacht hatten. So sagte ich zu mir:

Was du den anderen zufügst, wird auch dir zugefügt!

Einen Augenblick lang blieb mir die Sprache weg. Nun fiel mir meine Frau wieder ein. Ich bedankte mich bei der Frau Doktor, dass sie sich so freundlich, liebenswürdig und einfühlsam verhalten hatte. Daraufhin ging ich um nach meiner Frau zu sehen.

Meine Frau war nicht traurig. Überhaupt war ihr Glaube (Iman) sehr stark und sie war mit der Vorherbestimmung Allahs (t) sehr zufrieden. Sie hatte mir immer den Rat (Nasi7a) gegeben, nicht über andere Menschen zu spotten und über sie zu lästern.

In Wahrheit hatte ich kaum Interesse an ihm. Ich verhielt mich so, als gäbe es ihn gar nicht im Haus. Wenn er weinte, ging ich ins Wohnzimmer, um zu schlafen. Meine Frau aber liebte ihn und kümmerte sich sehr um ihn. Ich verabscheute ihn nicht, und doch ich konnte ihn nicht lieben. Salim wurde größer und fing an zu krabbeln, aber sein Krabbeln war komisch. Als er ungefähr ein Jahr alt war, fing er an, Schritte zu machen. Dabei bemerkten wir, dass er dabei humpelte. So war es sehr schwer für mich ihn zu akzeptieren. Meine Frau gebar noch zwei weitere Söhne, Omar und Khalid. Salim wuchs heran und seine beiden Brüder ebenso. Ich war nach wie vor derjenige, der nicht zu hause bleiben konnte und immer zu meinen Freunden ging. In Wahrheit war ich für sie wie ein Spielzeug. Meine Frau warnte mich weiterhin durch Ratschläge (Nasi7as),trotzdem verzweifelte sie nicht an mir. Sie machte immer Bittgebete (Dua) für mich und bat um Rechtleitung. Sie war nie zornig über mich oder über mein unkontrolliertes Verhalten. Aber sie war sehr traurig , wenn sie sah, wie ich Salim vernachlässigte und seine beiden Brüder bevorzugte.

Salim wuchs und mein Kummer wuchs mit ihm. Meine Frau wollte, dass Salim in einer besonderen Behindertenschule eingeschult wird. Ich hatte nichts dagegen.
Ich bemerkte kaum, wie die Tage und die Jahre vergingen. Ich war beschäftigt mit meiner Arbeit, mit meinen Freunden, speiste, trank und schlief.

Dann an einem Freitag wurde ich gegen 11 Uhr wach. Es war noch früh für mich zumal ich zu einem feierlichen Anlass eingeladen war. Ich machte mich zurecht, parfümierte mich und war im Begriff zu gehen. Ich ging durch das Wohnzimmer, als mich plötzlich der Anblick von Salim dazu veranlasste stehen zu bleiben. Er weinte bitterlich. Zum ersten mal seit seinem Säuglingsalter wurde ich auf sein Weinen aufmerksam. 10 Jahre waren vergangen, ohne das ich nach ihm schaute. Ich hatte versucht ihn zu ignorieren.

Ich konnte nicht ertragen, wenn er seine Mutter rief, während ich im Zimmer war. So ging ich auf ihn zu und sagte zu ihm :

Salim, warum weinst du?

Als er meine Stimme hörte, hörte er auf zu weinen. Als er meine Nähe spürte, fing er an, mich mit seinen kleinen Fingern abzutasten.

Was hat er nur bloß?

Ich bemerkte, wie er versuchte von mir wegzugehen, so als würde er sagen, ´jetzt erst bemerkst du mich, wo warst du die ganzen 10 Jahre?`
Ich folgte ihm, als er in sein Zimmer ging. Er lehnte es zunächst ab mir den Grund seines Weinens zu nennen. Ich versuchte es behutsam und freundlich bis er anfing mir die Gründe seines Weinens zu nennen. Ich hörte ihm zitternd zu…

Wisst ihr den Grund, warum er weinte? Sein Bruder Omar, der ihn immer die Moschee brachte, hatte sich verspätet. Salim befürchtete keinen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Er rief nach Omar und er rief nach seiner Mutter, aber niemand antwortete. Deshalb fing er an zu weinen.

Ich sah, wie die Tränen die Wangen herunterliefen. Ich konnte es nicht ertragen wie er weinte, so legte ich meine Hand auf seinen Mund und fragte ihn :

Und deswegen weinst du Salim?

Er sagte: Ja!

So vergaß ich meine Freunde und die Feier und sagte zu Salim:

Sei nicht traurig. Weißt du wer heute mit dir in die Moschee geht?

Er antwortete: Bestimmt Omar! Aber er kommt immer zu spät

So sagte ich: Nein, ich gehe heute mit dir!

Salim glaubte das nicht, er dachte ich verspottete ihn. Darum weinte er. Ich wischte ihm mit meinen Händen die Tränen weg, nahm seine Hände und wollte ihn mit dem Auto zur Moschee fahren. Aber Salim lehnte das ab und sagte :

Die Moschee ist nah, ich möchte dort hin laufen.

Ich musste gestehen, ich wusste nicht, wann ich das letzte mal in der Moschee war. Aber zum ersten mal habe ich Furcht gespürt und Reue empfunden für die lange Zeit, die ich versäumt hatte.

Die Moschee war gefüllt mit Betenden. Aber ich konnte noch für Salim einen Platz in der ersten Reihe bekommen. Wir hörten gemeinsam die Freitagsrede (Al-Khutba Al-Jumu3a) und er betete an meiner Seite. Doch ich muss gestehen, dass ich derjenige war, der an SEINER Seite war, denn er war doch immer in der Moschee.

Nach dem Gebet verlangte Salim noch einen Qur´an. Ich war erstaunt und fragte mich stilldenkend:

Wie will er lesen, er ist doch blind!

Ich war nah dran seine Bitte zu ignorieren, aber aus Höflichkeit und aus Furcht, seine Gefühle wieder zu verletzen, gab ich ihm einen Qur´an. Er bat mich im Mushaf die Sure Al-Kaf zu öffnen. So begann ich im Qur´an herumzublättern bis ich ein Inhaltsverzeichnis sah und die Sure fand. Er nahm den Mushaf und legten ihn vor sich hin und fing an die Sure mit geschlossenen Augen zu rezitieren. Ich dachte :

Oh Allah! Er kann Surat Al-Kaf auswendig!

Ich schämte mich und nahm auch einen Qur´an. Ich spürte wie ich anfing zu zittern. Ich rezitierte und bat Allah (t) um Vergebung und Rechtleitung. Ich konnte es nicht ertragen! Ich fing an zu weinen, wie ein Kind. Plötzlich spürte ich, wie eine kleine Hand mein Gesicht berührte und meine Tränen weg wischte. Es war Salim! Ich nahm ihn in die Arme und drückte ihn fest. Ich schaute ihn an und sagte :

Nicht du bist blind, vielmehr war ich blind, als ich den Sündigern hinterherlief und mich vielleicht mit ins Höllenfeuer gezogen hätte!

Wir gingen nach Hause. Meine Frau war sehr aufgeregt und unruhig wegen Salim. Doch ihre Aufregung wandelte sich in Tränen um, als sie erfuhr, dass ich mit Salim beim Freitagsgebet war. Von diesem Tag an versäumte ich kein Gemeinschaftsgebet mehr. Ich trennte mich von der schlechten Gesellschaft. So lernte ich neue rechtschaffene Menschen aus der Moschee kennen. Durch diese Menschen begann ich den Glauben zu spüren. Ich lernte durch sie viele Dinge, die ich vorher nicht kannte. Keinen Unterricht, keine Sitzung und keine Gemeinschaftsgebete habe ich mehr verpasst. So habe ich mehrmals den Qur´an durchrezitiert. Ich verknüpfte meine Zunge mit der häufigen Erwähnung Allahs, in der Hoffnung, dass er mir meine üble Nachrede (Riba) und meine Verspottung andere Menschen vergeben würde. Ich spürte auch, dass die Nähe meiner Familie gewachsen war. Auch die Blicke meiner Frau, aus Mitleid, waren verschwunden. Das Lächeln meines Sohne Salim trennte sich nicht mehr von seinem Gesicht. Ich vermehrte die Lobpreisung Allahs (t) für seine Gaben.
Eines Tages beschlossen meine rechtschaffenen Freunde eine Reise zwecks der Dawa anzutreten. Ich war unentschlossen. So machte ich Istikhara und beriet mich mit meiner Frau. Ich dachte, meine Frau würde diese Reise ablehnen , aber das Gegenteil war der Fall, was mich sehr freute. Sie ermutigte mich sogar viel mehr dazu. Ich ging zu Salim und unterrichtete ihn darüber. So umarmte er mich und verabschiedete sich von mir.

Eine Zeit lang war ich nun außer Haus. In dieser Zeit nutzte ich jede Gelegenheit aus, um mit meiner Familie, die mir sehr fehlte, zu telefonieren. Besonders fehlte mir Salim. Doch immer wenn ich anrief, war er in der Moschee oder in der Schule. Und immer wenn ich meiner Frau gegenüber meine Gefühle zum Ausdruck brachte, wie sehr ich Salim vermisste, freute sie sich und lachte. Bis auf das letzte mal…

Als ich anrief, hörte ich sie wiedererwartend nicht lachen und sagte ihr, sie solle Salim einen schönen Gruß ausrichten. Sie sagte, InschaAllah!, und dann war sie ruhig. Ich kehrte nach hause zurück, klopfte an die Tür und wünschte mir, dass Salim mir die Tür aufmacht. Doch ich fand Khalid vor, der noch keine 4 Jahre alt war. Ich trug ihn, aber er fing an zu schreien und sagte : baba, baba Ich wusste nicht, warum er mich so fest an meine Brust hielt, doch ich suchte Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Shaytan . Ich ging auf meine Frau zu. Ihr Gesicht war verändert. Ich betrachtete sie aufmerksam und fragte sie :

Was hast du?

Sie sagte : Nichts

Plötzlich fiel mir Salim ein und ich fragte :

Wo ist Salim?

Sie senkte ihren Kopf und gab keine Antwort. Eine Träne fiel ihr aus dem Auge. Ich schrie sie an.

Wo ist Salim?

Aber ich hörte nur die Stimme von Khalid, der sagte:

Salim ist im Paradies bei Allah.

Meine Frau konnte die Situation nicht ertragen und brach in Weinen aus. Ich verließ das Zimmer. Später habe ich erfahren, dass Salim zwei Wochen bevor ich nach hause zurückkam Fieber bekam. Meine Frau brachte ihn ins Krankenhaus. Aber das Fieber verließ ihn nicht mehr, bis seine Seele seinen Körper verließ…

Meine lieben Geschwister! Wichtige Punkte aus dieser Geschichte:

– Die vergeudete Zeit in schlechter Gesellschaft
– Die vernachlässigte Ehefrau
– Die Ungerechtigkeit gegenüber den Mitmenschen
– Die Vernachlässigung der Rechte seines Sohnes und seiner Frau,
– die geduldige rechtschaffene Frau, die liebende fürsorgliche Mutter
– Rechtschaffenen Kinder
– Eine Einsicht und die Reue, ausgelöst durch seinen Sohn
– Die Liebe zu seinem Sohn
– Der Verlust seines Sohnes

Meine lieben Geschwister! Die vergeudete Zeit, die statt gefunden hat, die 10 Jahre lang gedauert hat, keine Aufmerksamkeit seinem Sohn gegenüber und seine Frau hat sehr darunter gelitten. Aber seine Frau war eine rechtschaffene Frau, sie war so stabil, ihr Glaube so groß, subhanaAllah, dass sie diese Familie aufrechterhalten konnte.
Die Ungerechtigkeit gegenüber den anderen Mitmenschen kam später zur Wirkung, als er erfuhr, dass sein Sohn blind geboren worden ist.
Die Vernachlässigung der Rechte seines Sohnes und seiner Frau und er bestätigt, dass seine Frau ihn immer unterstützt hat, ihn nie aufgegeben hat, diese geduldige rechtschaffene Frau. Darüber hat der Prophet (sas) gesagt :

Adunja mata3 wa khaira mata3iha al-maratu assaliha

Diese Welt ist eine genügsame Welt oder eine Gabe und die beste Gabe in dieser Welt ist eine rechtschaffene Frau.

Und sie war eine liebende fürsorgliche Mutter. Die rechtschaffenen Kinder sind von ihr aus erzogen worden. Die Einsicht alhamdulillah, die kam noch und die Liebe zu seinem Sohn war so groß zum Schluss. Der Verlust war bitter.

Jeder für sich kennt sich am besten. Die Brüder mögen ihren Verpflichtungen nachkommen. Die Frau, die zuhause ist, ist ein Mensch und sie hat eine große Aufgabe, die sie bewältigt. Sie braucht eine Unterstützung. Wenn sie stark ist, hast du ein großes Glück, wenn sie genauso ist wie du.
Dann kann es sein, dass die Familie zerbricht, wie viele Familien gehen heute auseinander. Oft muss ich erfahren, wie die Brüder den Pflichten nicht nachkommen, aber gleichzeitig verlangen sie 100% ihrer Rechte. Hier entsteht eine große Ungerechtigkeit…..

Möge Allah uns Sabr geben, rechtleiten und die Personen in der Geschichte sowie Bruder Abu Jamal mit dem Paradies belohnen. Amin

Der Glaube an die Engel

1. Einführung
2. Eigenschaften der Engel
3. Die Namen der Engel
4. Die Aufgaben der Engel
5. Die Engel, die für den Menschen zuständig sind

1. Einführung:
Der Glaube an die Engel gehört zu den sechs Säulen des Imân, ohne die es keinen Imân gibt. Wer immer an eine dieser Säulen nicht glaubt, ist kein Mu’min. Diese Säulen sind der Glaube an Allâh, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Propheten, den Jüngsten Tag und die Vorherbestimmung von Gut und Böse.

Die Engel sind ein Teil des Verborgenen (Al-Ghaib), das wir weder wahrnehmen noch verstehen können (obwohl es Einzelfälle gibt, in denen selbst die „normalen“ Gläubigen die Gelegenheit hatten, Engel zu sehen. So z.B. in der Schlacht von Badr, oder als Jibrîl zum Propheten (a.s.s.) kam, und ihn nach Islam, Imân und Ihsân fragte, wo auch zahlreiche Sahâba anwesend waren.) Allâh hat vieles über die Engel im Qur’ân und durch Seinen Propheten (a.s.s.) berichtet. Da wir Engel nicht sehen können und ihre Natur auch nicht mit dem Verstand begreifen können, sind Qur’ân und Sunnah auch die einzigen Quellen, durch die wir etwas über die Engel erfahren können.

2. Eigenschaften der Engel:
Die Engel sind erschaffen aus Licht, wie in einem authentischen Hadîth berichtet wird:

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Die Engel sind erschaffen aus Licht, so wie die Jinn aus rauchlosem Feuer und die Menschen aus dem, worüber euch schon berichtet wurde, erschaffen sind.“ (Muslim)

Der Zeitpunkt ihrer Erschaffung ist ungewiss. Fest steht nur, dass sie auf jeden Fall vor dem Menschen erschaffen wurden, wie sich aus dem Qur’ânvers ergibt:

„Und als dein Herr zu den Engeln sprach: ‚Wahrlich, ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen.‘“ (Al-Baqarah:30)

Die Tatsache, dass Allâh den Engel Seine Absicht, einen Menschen zu erschaffen, mitteilte, zeigt, dass sie bereits existierten.

Die Engel sind von unterschiedlicher Größe. Zu den größten zählen sicherlich die, die den Thron von Allâh tragen. Der Prophet (a.s.s.) berichtete über sie:

„Mit wurde die Erlaubnis gegeben, über einen der Engel zu sprechen, die den Thron Allâhs tragen. Die Entfernung von seinen Ohrläppchen bis zu seinen Schultern entspricht einer Reise von 700 Jahren.“ (Abu Dâwûd)

Über Jibrîl sagte der Prophet (a.s.s.):

„Ich sah Jibrîl in seine wahren Form. Er hatte 600 Flügel, und jeder von ihnen bedeckte den Horizont. Von seinen Flügeln fielen Juwelen, Perlen und Rubine, von denen nur Allâh weiß.“ (Ahmad),

und weiter:

„Ich sah Jibrîl vom Himmel kommen und seine Größe füllte den Platz zwischen Himmel und Erde.“ (Muslim)

dass Engel Flügel haben, wird auch im Qur’ân bestätigt:

„Alles Lob gebührt Allâh, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, Der die Engel, mit je zwei, drei und vier Flügeln, zu Boten gemacht hat. Er fügt der Schöpfung zu, was Ihm gefällt; Allâh hat wahrlich Macht über alle Dinge.” (Fâtir:1)

Im allgemeinen gehen Menschen von einer sehr schönen Gestalt der Engel aus. Allâh beschreibt den Engel Jibrîl:

„Gelehrt hat ihn einer, der über starke Macht verfügt, dessen Macht (dhu mirrah) sich auf alles erstreckt; darum stand er aufrecht da,” (An-Najm:5-6)

„Dhu mirrah“, hier mit „Macht“ übersetzt, wurde von Ibn `Abbâs erläutert: „Dhu mirrah heißt, er war von schöner Erscheinung.“ Qatâdah sagte: „Er war groß und schön.“

dass Engel in der Vorstellung der Menschen sehr schön aussehen, zeigt auch folgender Vers aus Sûrat Yûsuf, wo die Frauen beim Anblick Yûsufs sagen:

„Allâh bewahre! Das ist kein Mensch, das ist nichts als ein edler Engel.” (Yûsuf:31)

Engel können ihre Erscheinungsform ändern. So gibt es zahlreiche Berichte darüber, dass sie Menschen auch in Gestalt eines Menschen erschienen sind. So z.B. als Jibrîl Maryam die Geburt von `Îsa (a.s) ankündigte:

„…, da sandten Wir Unseren Engel Jibrîl zu ihr, und er erschien ihr in Gestalt eines vollkommenen Menschen;” (Maryam:17)

Auch Ibrahîm erkannte die Engel, die zu ihm kamen, erst als sie ihn selbst darüber informierten. Lût erschienen die Engel in Gestalt junger Männer. Der Prophet (a.s.s.) selbst hat Jibrîl in unterschiedlicher Gestalt gesehen. Die Sahâba sahen Jibrîl einmal als Mann mit sehr weißer Kleidung und sehr schwarzem Haar, als Jibrîl sich zum Propheten (a.s.s.) setzte und ihn nach Islam, Imân und Ihsân fragte. In einem anderen Hadîth wird berichtet, wie ein Engel einem Blinden, einem Kahlköpfigen und einem Leprakranken in Menschengestalt erschienen ist, um sie prüfen.

Engel müssen weder essen noch trinken. Allâh erwähnt im Qur’ân die Geschichte vom Besuch der beiden Engel bei Ibrahîm:

Und in Sûrat Hûd:

„Und er ging unauffällig zu seinen Angehörigen und brachte ein gemästetes Kalb. Und er setzte es ihnen vor. Er sagte: „Wollt ihr nicht essen?” (Adh-Dhâriyât:26-27)
„Als er aber sah, dass ihre Hände sich nicht danach ausstreckten, fand er sie befremdend und empfand Furcht vor ihnen. Sie sprachen: „Fürchte dich nicht; denn wir sind zum Volke Lûts entsandt worden.” (Hûd:70)

Engel sind in der Lage, sich sehr schnell von einem Ort zum anderen zu bewegen, schneller als die höchste heutzutage bekannte Geschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit. Es ist vorgekommen, dass eine Frage von den Leuten zur Zeit des Propheten kaum zu Ende gestellt worden war, da hatte schon Jibrîl die Antwort von Allâh gebracht.

Die genaue Anzahl der Engel weiß nur Allâh. Es gibt aus Qur’ân und Sunnah nur Hinweise darauf, dass es sehr viele sind. Der Prophet (a.s.s.) sagte über das vielbesuchte Haus im siebten Himmel:

„Jeden Tag besuchen es 70.000 Engel, verlassen es wieder und kehren nie wieder dahin zurück, dann kommt eine andere Gruppe nach ihnen.“ (Al-Bukhâri)

Weiterhin sagte er:

„Die Hölle wird an jenem Tage von 70.000 Seilen, welche jeweils von 70.000 Engeln gezogen werden, nach vorn gebracht.“ (Muslim)

Und in einem anderen Hadîth:

„Ich sehe etwas, das ihr nicht seht, und ich höre etwas, das ihr nicht hört: Der Himmel schreit, und er schreit zu Recht. Es gibt in ihm keine Stelle von der Breite einer Hand, wo sich nicht ein Engel niederwirft.“ (At-Tirmidhi, Ahmad)

Obwohl sowieso kein Engel eine Sünde begehen kann, gibt es auch unter den Engeln Unterschiede in der Rangstufe. Die besten von ihnen sind die, die in der Schlacht von Badr mitgekämpft haben, wie aus folgendem Hadîth ersichtlich ist:

„Jibrîl kam zum Propheten (a.s.s.) und fragte: ‚Was denkst du von denen von euch, die bei Badr dabei waren?’ Er sagte: ‚Sie sind die besten der Muslime.’ (Jibrîl)) sagte: ‚So ist es auch mit den Engeln, die bei Badr dabei waren.’ (Al-Bukhâri)

3. Die Namen der Engel:
Engel haben Namen, aber nur ein paar von ihnen sind uns bekannt. Der Glaube an die Namen, die uns aus Qur’ân und Sunnah bekannt, ist ein fester Bestandteil des Glaubens an die Engel. Es sind folgende:

Jibrîl und Mîkâl

Allâh sagt:

„Sprich: Wer auch immer Jibrîl zum Feind nimmt, so hat er ihn doch mit Ermächtigung Allâhs in dein Herz herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm war, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Gläubigen. Wer auch immer zum Feind wurde gegen Allâh und Seine Engel und Seine Gesandten und Jibrîl und Mîkâl, so ist wahrlich Allâh den Ungläubigen ein Feind.” (Al-Baqarah:97-98)

Isrâfîl

`Â’ischah berichtete über das Nachtgebet (Qiyâm Al-Lail) des Propheten (a.s.s.):

„Wenn er zum Gebet aufstand, begann er sein Gebet (mit den Worten): ‚O Allâh, Herr von Jibrîl, Mîkâl und Isrâfîl, Schöpfer von Himmel und Erde, Kenner des Verborgenen und des Offenkundigen, Du bist der Richter in den Angelegenheiten, in denen deine Diener uneins sind, …’“ (Muslim)

Mâlik

Er ist der Wächter der Hölle. Seine Name kommt im Qur’ân einmal vor:

„Und sie werden rufen: „O Malik, laß deinen Herrn ein Ende mit uns machen!“ Er wird sprechen: „Ihr müßt bleiben.” (Az-Zuhruf:77)

Munkar und Nâkir

Sie befragen den Verstorbenen in seinem Grab.

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Wenn der Verstorbene beerdigt wird (oder er sagte: Wenn einer von euch beerdigt wird), kommen zu ihm zwei blau-schwarze Engel, von denen einer Munkar und der andere Nâkir genannt wird. Sie fragen ihn: ‚Was pflegtest du über diesen Mann zu sagen?’ und er sagt das, was er zu sagen pflegte: ‚Er ist der Diener und Gesandte Allâhs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allâh und dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist.’ Sie sagen: ‚Wir wußten schon vorher, dass du das zu sagen pflegtest.’ Dann wird sein Grab für ihn auf 70 mal 70 Armlängen erweitert und für ihn beleuchtet. Dann sagen sie ihm: ‚Schlaf.’ Er sagt: ‚Geht zu meiner Familie und sagt ihnen Bescheid.’ Sie sagen ihm: ‚Schlaf wie ein Bräutigam, den niemand aufweckt außer seine am meisten Geliebte.’, bis Allâh ihn auferweckt. Wenn er ein Heuchler war, sagt er: ‚Ich hörte die Leute irgendwas sagen, also sagte ich ähnliches; ich weiß nicht.’ Sie sagen dann: ‚Wir wußten schon vorher, dass du das zu sagen pflegtest.’ Dann wird der Erde befohlen, ihn zu zerquetschen, und so wird er zerquetscht bis sich seine Rippen verhaken, und er bleibt so bis Allâh ihn auferweckt.“ (Tirmirdhi)

Hârût und Mârût

Allâh sagt im Qur’ân:

„… sie brachten den Menschen die Zauberei bei sowie das, was den beiden Engeln in Babel, Harut und Marut, herabgesandt wurde.” (Al-Baqarah:102)

4. Die Aufgaben der Engel:
Die Engel wurden von Allâh mit höchst unterschiedlichen Aufgaben betraut. Eine davon ist es, Botschaften von Allâh den Menschen zu übermitteln. Die Offenbarung z.B. wurde dem Propheten (a.s.s.) von Jibrîl mitgeteilt. Allâh sagt in Sûrat Asch-Schu’arâ’:

„Und wahrlich, dies ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten, die von Ar-Rûh Al-Amîn herabgebracht worden ist.” (Asch-Schu’ara’:192-193)

Ar-Rûh Al-Amîn bezeichnet den Engel Jibrîl und bedeutet so viel wie: „der vertrauenswürdige Geist.“

Ein anderer ist verantwortlich für den Regen und läßt ihn dort fallen, wo Allâh es bestimmt hat. Sein Name ist Mîkâl. Er hat Helfer, die seine Befehle auf Geheiß von Allâh ausführen. Sie sind für die Wolken und die Winde zuständig.

Isrâfîl ist der Engel, der in das Horn stößt, wenn der Tag der Auferstehung kommt.

Andere nehmen die Seelen der Toten, bekannt als der Todesengel und seine Helfer.

„Sprich: ‚Der Engel des Todes, der über euch eingesetzt wurde, wird euch abberufen; dann werdet ihr zu eurem Herrn zurückgebracht.’” (As-Sajdah:11)

, dass der Name des Todesengel Izrâ’îl sein soll, wie einige behaupten, ist gänzlich unbewiesen. Weder im Qur’ân noch in einem authentischen Hadîth taucht dieser Name auf.

Munkar und Nâkir, wie schon erwähnt, sind die beiden Engel, die für die Rechenschaft im Grab zuständig sind.

Andere sind als Wächter über das Paradies eingesetzt.

„Und jene, die ihren Herrn fürchteten, werden in Scharen zum Paradies geführt werden, bis dass, wenn sie es erreichen, seine Pforten sich öffnen und seine Wächter zu ihnen sprechen: ‚Friede sei auf euch! Seid glücklich und geht dort ein und weilt auf ewig darin.’“ (Az-Zumar:73)

Andere sind die Wächter der Hölle, deren Zahl 19 ist. Ihr Anführer ist Mâlik. Allâh berichtet über sie an verschiedenen Stellen im Qur’ân:

„Und die Ungläubigen werden in Scharen zu Jahannam geführt werden, bis dass, wenn sie sie erreichen, sich ihre Pforten öffnen und ihre Wächter zu ihnen sprechen: ‚Sind nicht Gesandte aus eurer Mitte zu euch gekommen, um euch die Verse eures Herrn zu verlesen und euch vor dem Eintreffen dieses euren Tages zu warnen?’” (Az-Zumar:71)
„Und sie werden rufen: ‚O Malik, laß deinen Herrn ein Ende mit uns machen!’ Er wird sprechen: ‚Ihr müßt bleiben.’” (Az-Zuhruf:77)
„Und wie kannst du wissen, was Saqar (ein anderer Name für die Hölle) ist? Sie verschont nichts und läßt nichts übrig und wird von Menschen aus großer Entfernung wahrgenommen; sie wird von 19 (Engeln) bewacht.” (Al-Muddathir:27-30)

Die Kommentatoren sagen, dass mit neunzehn die Anzahl der das Höllenfeuer bewachenden Engel gemeint ist.

Ein Engel ist verantwortlich für die Berge.

„Als der Prophet (a.s.s.) am Tag von `Aqaba mit seinem Anliegen an Ibn `Abd Yalail Ibn `Abd Kulâl herantrat, und er ihm für das, was er wollte, nicht entgegenkam. (der Prophet (a.s.s.) sagte, dass dieser Tag schlimmer war als der Tag der Schlacht von Uhud), da kam zu ihm Jibrîl und sagte: ‚Wahrlich, Allâh die Worte deiner Leute gehört, welche sie an dich gerichtet und über dein Anliegen geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge, damit du ihm den Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute verfahren willst.’ Darauf rief der Engel der Berge ihm zu, grüßte ihn mit dem Friedensgruß und sagte: ‚O Muhammad, befehle was du willst! Wenn du willst, lasse ich die zwei Berge über sie zusammenstürzen!’ Der Prophet (a.s.s.) sagte aber: ‚Nein! Vielmehr hoffe ich, dass Allâh aus ihren Lenden solche entstehen läßt, die Allâh allein dienen und Ihm nichts beigesellen.’“ (Al-Bukhâri)

Andere Engel tragen den Thron von Allâh.

„Die, die den Thron tragen, und die, die ihn umringen, preisen das Lob ihres Herrn und glauben an Ihn und erbitten Vergebung für jene, die gläubig sind: …” (Ghâfir:7)

Eine Gruppe von Engeln bewacht den Eingang von Al-Madînah, wie in einem Hadîth berichtet wird:

„An den Eingängen von Al-Madina befinden sich Engel. Daher drängen weder die Pest noch der Dajjâl hinein.“ (Al-Bukhâri)

Andere sind auf der Suche nach den Menschen, die Allâhs gedenken.

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Allâh läßt wahrlich einige Seiner Engel auf den Straßen herumgehen, um denjenigen nachzuspüren, die Allâhs gedenken. Wenn sie Leute finden, die Allâhs gedenken, rufen sie sich gegenseitig zu und sagen: „Kommt her zu eurem Anliegen!“ Da begeben sie sich zu ihnen und umschirmen sie mit ihren Flügeln in der Weise, dass sie unmittelbar mit dem ersten Himmel verbunden werden. …“ (Al-Bukhâri)

Einige Engel sind nur dazu erschaffen, um sich vor Allâh niederzuwerfen, wie bereits erwähnt wurde.

5. Die Engel, die für den Menschen zuständig sind:
Der Mensch wird fast sein ganzes Leben lang von Engeln begleitet. Schon im Mutterschoß besucht ihn ein Engel:

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Die Schöpfung eines jeden von euch wird im Leibe seiner Mutter in 40 Tagen als Samentropfen zusammengebracht, danach ist er ebenso lange ein Blutklumpen, danach ist er ebenso lange ein kleiner Fleischklumpen, dann wird zu ihm ein Engel gesandt, der ihm den Lebensgeist einhaucht und mit viererlei beauftragt ist: dem Niederschreiben seines Lebensunterhaltes, seiner Lebenszeit, seinen Werken, und ob er elend oder glücklich ist. …“ (Al-Bukhâri, Muslim)

Die neueste medizinische Forschung hat bewiesen, dass nach den im Hadîth erwähnten 3 x 40 Tagen, also nach ca. 4 Monaten, der Embryo zum ersten Mal anfängt, sich zu bewegen. Das Herz schlägt zwar vorher schon, aber der Embryo selbst bewegt sich erst nach ca. 4 Monaten.

Zwei Engel sind immer bereit, den Menschen während seines Lebens zu beschützen. Allâh sagt in Sûrat Ar-Ra’d:

„Diejenigen, die unter euch das Wort verhehlen und die es offen aussprechen, sind gleich; so wie die, die sich in der Nacht verbergen und die am Tag offen hervortreten. Er hat Beschützer vor und hinter sich; sie behüten ihn auf Allâhs Geheiß.” (Ar-Ra’d:10-11)

Der von den Sahâba, der den Qur’ân am besten interpretieren konnte, Ibn `Abbâs, erläuterte zu diesem Vers, dass „Beschützer“ sich auf zwei Engel bezieht, die den Menschen von vorn und von hinten beschützen. Wenn der Befehl Allâhs kommt – wenn Er beschließt, dass ein Unfall oder irgendein Elend dem Menschen zustoßen soll – gehen die Engel zur Seite. Mujâhid sagte: „Es gibt keinen Menschen, der nicht von einem Engel vor den Jinn, den Menschen und den wilden Tieren beschützt wird, wenn er schläft und auch wenn er wach ist. Es kommt nichts zu ihm, ohne dass die Engel es aus dem Weg räumen, außer die Dinge, denen Allâh erlaubt hat, dem Menschen zuzustoßen.“ Ein Mann kam zu `Ali ibn Abi Tâlib und sagte: „Eine Gruppe der Murad wollte dich töten.“ `Ali sagte:

„Mit jedem Menschen sind zwei Engel, die ihn vor dem beschützen, was nicht geschrieben steht. Wenn das Geschriebene kommt, gehen sie zur Seite und stehen nicht dazwischen. Die für den Menschen festgeschriebene Lebensfrist ist sein Schutz.“

Weitere zwei Engel verzeichnen die Taten des Menschen. Jeder Mensch hat diese zwei Engel, die seine Taten, ob gut oder schlecht, groß oder klein, niederschreiben. Sie werden im Qur’ân in Sûrat Al-Infitâr erwähnt:

„Und über euch sind wahrlich Hüter, edle Schreibende; sie wissen, was ihr tut.” (Al-Infitâr:10-12)

Und in Sûrat Qâf:

„Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen, und Wir Wissen, was er in seinem Innern hegt; und Wir sind ihm näher als die Halsschlagader. Wenn die zwei aufnehmenden (gemeint sind die Engel) niederschreiben, zur Rechten und zur Linken sitzend, spricht er kein Wort aus, ohne dass neben ihm ein Aufpasser bereit wäre.” (Qâf:16-18)

Der Engel zur Rechen schreibt die guten Taten auf, der Engel zur Linken die schlechten.

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Der Engel zur Linken schreibt nichts auf bis nicht 6 Stunden nach der schlechten Tat eines Muslims vergangen sind. Wenn er bereut und Allâh um Verzeihung bittet, verwirft er es (d.h., er schreibt es nicht auf), anderenfalls schreibt er es als eins (d.h., eine schlechte Tat) auf.“ (Tabarâni)

Ibn Kathir schreibt in seinem Tafsîr zu den Versen:

„Diejenigen, die unter euch das Wort verhehlen und die es offen aussprechen, sind gleich; so wie die, die sich in der Nacht verbergen und die am Tag offen hervortreten. Er hat Beschützer vor und hinter sich; sie behüten ihn auf Allâhs Geheiß.” (Ar-Ra’d:10-11)

„Jeder Mensch hat Engel, die ihn abwechselnd bei Tag und Nacht bewachen, die ihn vor Katastrophen und Unfällen beschützen, und andere Engel, die abwechselnd seine Taten niederschreiben, gute und schlechte, bei Nacht und am Tag. Zwei Engel, zur Rechten und Linken, zeichnen die Taten auf. Der zur Rechten schreibt die guten Taten auf, der zur Linken die schlechten. Zwei weitere Engel bewachen ihn, einer von vorne und einer von hinten. Insgesamt also vier Engel am Tag und vier weitere in der Nacht.“

Quelle: islamisches Zentrum Münster.ev

pinkyy

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Ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem Blog ♥

Ich wollte schon immer mal einen eigenen Blog haben und habe mich endlich dazu entschlossen mir einen anzulegen. In sha Allah profitiert ihr von den Beiträgen, die in Kürze noch alle folgen werden und fühlt euch hier gut aufgehoben! 🙂

In Kürze werde ich hier in sha Allah vieles zum Thema Islam, Rezepte, Beauty und vieles mehr was interessant für Muslimas ist teilen.

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